Rekelsyndrom


Das Rekelsyndrom, auch bekannt als feline Hyperästhesie, ist eine neurologische Erkrankung, die Hauskatzen betrifft. Sie ist gekennzeichnet durch Episoden von übermäßiger Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, insbesondere im Rückenbereich.

 

Symptome:

  • Hautzuckungen oder Wellen im Rückenbereich
  • Übermäßiges Putzen oder Kratzen
  • Plötzliche Anfälle von Aktivität oder Aggression
  • Erweiterte Pupillen
  • Vokalisierung (Miauen, Knurren)
  • Schwanzjagen

 

Ursachen:

Die genaue Ursache des Rekelsyndroms ist unbekannt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Form von Epilepsie oder eine Störung des Nervensystems handelt. Stress kann die Symptome verschlimmern.

 

Diagnose:

Die Diagnose des Rekelsyndroms basiert auf der Beobachtung der Symptome und dem Ausschluss anderer medizinischer Ursachen. Ein Tierarzt kann eine neurologische Untersuchung durchführen und Bluttests oder andere diagnostische Verfahren empfehlen.

 

Behandlung:

Es gibt keine Heilung für das Rekelsyndrom, aber die Symptome können mit Medikamenten und Verhaltensänderungen behandelt werden.

  • Medikamente: Antiepileptika, Antidepressiva oder Angstlöser können helfen, die Symptome zu kontrollieren.
  • Verhaltensänderungen: Stressreduktion, regelmäßige Spielzeit und eine ruhige Umgebung können dazu beitragen, die Häufigkeit und Schwere der Episoden zu verringern.

 

Wichtig: Wenn ihr bei der Katze Symptome des Rekelsyndroms bemerkt, ist es wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können dazu beitragen, die Lebensqualität der Katze zu verbessern.