Pheromone


Hauskatzen nutzen Pheromone zur Kommunikation und zur Markierung ihres Reviers.

 

Arten von Pheromonen bei Katzen

Es gibt verschiedene Arten von Pheromonen, die bei Katzen unterschiedliche Wirkungen haben:

  • Gesichtspheromone: Diese Pheromone werden von Drüsen an den Wangen, der Stirn und dem Kinn der Katze produziert. Sie dienen dazu, vertraute Umgebungen und Gegenstände zu markieren und ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.
  • Interdigitalpheromone: Diese Pheromone werden von den Pfotenballen der Katze abgegeben. Sie dienen dazu, das Revier beim Kratzen zu markieren.
  • Urinpheromone: Diese Pheromone werden im Urin der Katze ausgeschieden. Sie dienen dazu, das Revier zu markieren und sexuelle Bereitschaft anzuzeigen.
  • Mutterpheromone: Diese Pheromone werden von säugenden Katzenmüttern produziert. Sie dienen dazu, die Bindung zu ihren Jungen zu stärken und sie zu beruhigen.

 

Verwendung von synthetischen Pheromonen

Synthetische Pheromone werden in verschiedenen Produkten verwendet, um Katzen bei Stress und Verhaltensproblemen zu helfen. Dazu gehören:

  • Zerstäuber: Diese Geräte geben Pheromone in die Raumluft ab und können helfen, Katzen in stressigen Situationen wie Umzügen oder Tierarztbesuchen zu beruhigen.
  • Sprays: Diese Produkte können auf Gegenstände oder in Transportboxen gesprüht werden, um Katzen zu beruhigen.
  • Halsbänder: Diese Halsbänder geben kontinuierlich Pheromone ab und können Katzen helfen, sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden.

 

Anwendungsbereiche für Pheromone

Pheromone können bei verschiedenen Verhaltensproblemen von Katzen eingesetzt werden, darunter:

  • Stress und Angst: Pheromone können Katzen helfen, sich in stressigen Situationen zu beruhigen.
  • Markierverhalten: Pheromone können Katzen davon abhalten, ihr Revier mit Urin oder Kratzern zu markieren.
  • Aggression: Pheromone können helfen, Aggressionen zwischen Katzen zu reduzieren.
  • Eingewöhnung: Pheromone können Katzen helfen, sich in neuen Umgebungen schneller einzuleben.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass Pheromone kein Allheilmittel sind und in Kombination mit anderen Maßnahmen wie Training und Verhaltensmodifikation eingesetzt werden sollten. Bei anhaltenden Verhaltensproblemen sollte immer ein Tierarzt oder Verhaltenstherapeut konsultiert werden.