Mykoplasmose


Mykoplasmose bei Hauskatzen wird durch Mykoplasmen verursacht, das sind Bakterien ohne Zellwand. Es gibt verschiedene Arten von Mykoplasmen, die bei Katzen vorkommen können, wobei einige zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können.

 

  • Hämotrope Mykoplasmen:
    • Diese verursachen eine Infektion der roten Blutkörperchen, was zu einer sogenannten infektiösen Anämie führen kann.
    • Symptome können sein: Blässe, Schwäche, Appetitlosigkeit und Fieber.
    • Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
  • Andere Mykoplasmen:
    • Diese können Atemwegserkrankungen und Bindehautentzündungen verursachen.
    • Da Mykoplasmen auch in den Atemwegen gesunder Katzen vorkommen können, ist die Diagnose nicht immer einfach.

 

Symptome:

  • Atemwegsprobleme (Husten, Niesen)
  • Bindehautentzündung
  • Blutarmut (Schwäche, Blässe)
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit

 

Diagnose:

  • Die Diagnose kann durch Blutuntersuchungen oder PCR-Tests erfolgen.
  • Da Mykoplasmen auch bei gesunden Katzen vorkommen können, ist es wichtig, dass der Tierarzt alle Symptome und die Krankengeschichte der Katze berücksichtigt.

 

Behandlung:

  • Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika.
  • In schweren Fällen kann eine unterstützende Behandlung erforderlich sein, wie z.B. Infusionen oder Bluttransfusionen.

 

Wichtig:

  • Bei Verdacht auf Mykoplasmose sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
  • Eine frühzeitige Behandlung kann schwerwiegende Folgen verhindern.