Kalziummangel


Kalziummangel bei Hauskatzen, auch bekannt als Hypokalzämie, ist ein Zustand, der auftreten kann, wenn der Kalziumspiegel im Blut einer Katze zu niedrig ist. Kalzium ist ein wichtiger Mineralstoff, der für viele Körperfunktionen unerlässlich ist, darunter:

  • Knochen- und Zahngesundheit
  • Muskelkontraktion
  • Nervenfunktion
  • Blutgerinnung

 

Ein Kalziummangel kann zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen, darunter:

  • Muskelzittern und Krämpfe
  • Schwäche
  • Appetitlosigkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Anfälle

 

Ursachen für Kalziummangel bei Katzen

Es gibt verschiedene Ursachen für Kalziummangel bei Katzen, darunter:

  • Ernährungsmängel: Eine unausgewogene Ernährung, die nicht genügend Kalzium enthält, kann zu einem Mangel führen.
  • Nierenerkrankungen: Nierenerkrankungen können dazu führen, dass Katzen Kalzium über den Urin verlieren.
  • Probleme mit der Nebenschilddrüse: Die Nebenschilddrüsen regulieren den Kalziumspiegel im Blut. Erkrankungen dieser Drüsen können zu einem Kalziummangel führen.
  • Trächtigkeit und Stillzeit: Während Trächtigkeit und Stillzeit benötigen Katzen mehr Kalzium.

Symptome

Die Symptome eines Kalziummangels können variieren, aber einige häufige Anzeichen sind:

  • Muskelzittern oder Krämpfe
  • Schwäche oder Lethargie
  • Appetitlosigkeit
  • Unsicherer Gang
  • Herzrhythmusstörungen

 

Diagnose und Behandlung

Wenn ihr vermutet, dass die Katze einen Kalziummangel hat, ist es wichtig, sie so schnell wie möglich zu einem Tierarzt zu bringen. Der Tierarzt kann eine Blutuntersuchung durchführen, um den Kalziumspiegel der Katze zu überprüfen und die zugrunde liegende Ursache des Mangels zu ermitteln.

Die Behandlung eines Kalziummangels hängt von der Ursache und Schwere des Mangels ab. In einigen Fällen kann eine Kalziumergänzung oral oder intravenös verabreicht werden. In schwereren Fällen kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein.

 

Vorbeugung

Um Kalziummangel bei Katzen vorzubeugen, ist es wichtig, ihnen eine ausgewogene Ernährung zu geben, die alle notwendigen Nährstoffe enthält. Es ist auch wichtig, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen durchführen zu lassen, um zugrunde liegende Gesundheitsprobleme zu erkennen und zu behandeln.