Hysterektomie
Hysterektomie bei Katzen: Was Sie wissen sollten
Die Hysterektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter einer weiblichen Katze entfernt wird. Sie unterscheidet sich von der Ovariohysterektomie (Kastration), bei der sowohl die Gebärmutter als auch die Eierstöcke entfernt werden.
Gründe für eine Hysterektomie:
- Gebärmuttererkrankungen: Die häufigste Ursache ist eine Gebärmuttervereiterung (Pyometra), eine potenziell lebensbedrohliche Infektion.
- Tumore: Sowohl gutartige als auch bösartige Tumore der Gebärmutter können eine Hysterektomie erforderlich machen.
- Komplikationen bei der Geburt: In seltenen Fällen kann eine Hysterektomie während eines Kaiserschnitts erforderlich sein, wenn die Gebärmutter stark beschädigt ist.
Ablauf des Eingriffs:
- Die Katze wird unter Vollnarkose gesetzt.
- Der Bauch wird rasiert und desinfiziert.
- Ein kleiner Schnitt wird gemacht, um die Gebärmutter zu entfernen.
- Die Wunde wird vernäht.
Nachsorge:
- Die Katze benötigt Ruhe und Schmerzmittel.
- Ein Halskragen kann verhindern, dass sie an der Wunde leckt.
- Die Fäden werden nach etwa 10-14 Tagen entfernt.
Vorteile:
- Beseitigung von Gebärmuttererkrankungen und Tumoren.
- Verhinderung zukünftiger Trächtigkeit.
Nachteile:
- Es handelt sich um eine Operation, die Risiken birgt.
- Die Katze kann nach dem Eingriff Schmerzen haben.
Wichtig:
- Eine Hysterektomie sollte nur von einem erfahrenen Tierarzt durchgeführt werden.
- Besprecht die Vor- und Nachteile mit eurem Tierarzt, um die beste Entscheidung für die Katze zu treffen.