Geruchssinn


Katzen haben einen erstaunlich ausgeprägten Geruchssinn, der für ihr Überleben und ihre Kommunikation entscheidend ist. Hier sind einige interessante Fakten darüber:

 

  • Überlegene Riechzellen:
    • Katzen besitzen etwa 200 Millionen Riechzellen, während Menschen nur etwa 5 Millionen haben. Das ermöglicht ihnen, Gerüche viel intensiver wahrzunehmen.
    • Der Geruchssinn einer Katze ist etwa 14-mal stärker als der des Menschen.
  • Vomeronasales Organ:
    • Zusätzlich zu ihrer Nase haben Katzen ein spezielles Organ, das sogenannte vomeronasale Organ (Jacobson-Organ), mit dem sie Pheromone wahrnehmen können. Pheromone sind chemische Botenstoffe, die für die Kommunikation zwischen Katzen wichtig sind.
  • Geruch als Kommunikationsmittel:
    • Katzen markieren ihr Revier mit Duftmarken, indem sie Urin verspritzen oder ihre Krallen an Gegenständen wetzen.
    • Sie nutzen ihren Geruchssinn, um potenzielle Gefahren zu erkennen, Nahrung zu finden und soziale Interaktionen zu bewältigen.
  • Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen:
    • Bestimmte Gerüche, wie Zitrusfrüchte, Menthol oder starke Parfums, können für Katzen unangenehm oder sogar schädlich sein.
    • Katzen können auch den individuellen Körpergeruch von Menschen sehr gut erkennen.
  • Geruch und Futter:
    • Der Geruchssinn spielt eine wichtige Rolle bei der Nahrungsaufnahme. Katzen bevorzugen Futter, das angenehm riecht, und können verdorbene Nahrung durch ihren Geruchssinn erkennen.

 

Der Geruchssinn ist ein wesentlicher Bestandteil des Katzenlebens und beeinflusst ihr Verhalten, ihre Interaktionen und ihr Wohlbefinden.