Duftmarken


Duftmarken: Die geheime Sprache der Katzen

Hauskatzen sind wahre Meister der Kommunikation, und Duftmarken spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie nutzen verschiedene Arten von Duftmarken, um ihr Revier zu markieren, ihre Stimmung auszudrücken und sogar, um uns Menschen Botschaften zu senden.

  • Urinmarkieren:
    • Dies ist wohl die bekannteste Form der Duftmarkierung, insbesondere bei unkastrierten Katern.
    • Der intensive Geruch des Urins signalisiert anderen Katzen: "Hier bin ich, das ist mein Revier!"
    • Aber auch Katzen setzen Urinmarken.
  • Gesichtspheromone:
    • Katzen haben Drüsen an ihren Wangen, Lippen und der Stirn.
    • Durch das Reiben ihres Kopfes an Gegenständen oder an uns Menschen hinterlassen sie Pheromone, die Wohlbefinden und Vertrautheit signalisieren.
  • Kratzmarken:
    • Das Kratzen dient nicht nur der Krallenpflege, sondern auch der Revierkennzeichnung.
    • An den Pfoten befinden sich Duftdrüsen, die beim Kratzen Duftstoffe hinterlassen.
  • Kot:
    • Auch über den Kot können Katzen Duftmarken setzen.

 

Warum markieren Katzen?

  • Revierverhalten: Katzen sind territoriale Tiere und markieren ihr Revier, um es vor Eindringlingen zu schützen.
  • Kommunikation: Duftmarken dienen der Kommunikation mit anderen Katzen, insbesondere im Hinblick auf Paarungsbereitschaft.
  • Stressabbau: In stressigen Situationen können Katzen vermehrt markieren, um sich sicherer zu fühlen.
  • Emotionale Kommunikation: Katzen können auch durch Duftmarken zeigen wie sie sich fühlen.

 

Was tun bei unerwünschtem Markieren?

  • Kastration: Bei Katern kann die Kastration das Markierverhalten deutlich reduzieren.
  • Reinigung: Uringeruch sollte gründlich mit speziellen Reinigern entfernt werden, um erneutes Markieren zu verhindern.
  • Stressreduktion: Schafft eine ruhige und sichere Umgebung für die Katze.
  • Tierarzt: Wenn das Markieren plötzliche auftritt, oder sehr stark ist, sollte man einen Tierarzt aufsuchen.