Diabetes mellitus


Diabetes mellitus, auch bekannt als Zuckerkrankheit, ist eine häufige Erkrankung bei Hauskatzen. Hier sind einige wichtige Informationen dazu:

 

Ursachen und Risikofaktoren:

  • Übergewicht: Übergewichtige Katzen haben ein deutlich höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken.
  • Bewegungsmangel: Mangelnde Bewegung verstärkt das Risiko zusätzlich.
  • Alter: Ältere Katzen sind anfälliger für Diabetes.
  • Genetische Veranlagung: Einige Rassen, wie z. B. Burma-Katzen, scheinen eine höhere Anfälligkeit zu haben.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie z. B. Kortikosteroide, können das Risiko erhöhen.

 

Symptome:

  • Vermehrter Durst (Polydipsie)
  • Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
  • Gesteigerter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust
  • Mattigkeit und Schwäche
  • Manchmal auch ein sogenannter „plantigrader“ Gang, wobei die Katze beim Gehen auf ihrem Mittelfuß anstatt auf ihren Pfoten auftritt.

 

Diagnose:

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Blut- und Urinuntersuchung.

 

Behandlung:

  • Insulintherapie: In den meisten Fällen ist eine lebenslange Insulintherapie erforderlich.
  • Futterumstellung: Eine spezielle Diät kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
  • Gewichtsreduktion: Bei übergewichtigen Katzen ist eine Gewichtsreduktion entscheidend.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt.

 

Wichtig:

  • Diabetes ist eine ernsthafte Erkrankung, die unbehandelt zu schweren Komplikationen führen kann.
  • Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für die Lebensqualität der Katze.
  • Bei Verdacht auf Diabetes sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.