Commotio cerebri


Eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist eine häufige Folge von Kopfverletzungen bei Katzen, insbesondere nach Stürzen, Autounfällen oder Kämpfen mit anderen Tieren. Hier sind einige wichtige Informationen:

 

Symptome:

  • Bewusstseinsverlust (auch kurzzeitig)
  • Desorientierung, Verwirrung
  • Ungewöhnliche Schläfrigkeit oder Teilnahmslosigkeit
  • Erbrechen
  • Pupillenveränderungen (unterschiedliche Größe, langsame Reaktion auf Licht)
  • Gangstörungen, Koordinationsprobleme
  • Krämpfe
  • Atembeschwerden

 

Diagnose:

  • Die Diagnose einer Gehirnerschütterung basiert auf der klinischen Untersuchung und der Anamnese (Beschreibung des Unfalls).
  • In einigen Fällen können bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen oder CT-Scans erforderlich sein, um andere Verletzungen auszuschließen.

 

Behandlung:

  • Die Behandlung einer Gehirnerschütterung konzentriert sich auf die Unterstützung des Gehirns bei der Heilung.
  • Dies kann die Verabreichung von Medikamenten zur Reduzierung von Schwellungen und zur Kontrolle von Krämpfen umfassen.
  • In schweren Fällen kann eine stationäre Aufnahme in einer Tierklinik erforderlich sein.
  • Wichtig ist vor allem das die Katze in einer ruhigen Umgebung untergebracht wird.

 

Wann zum Tierarzt:

  • Wenn die Katze Anzeichen einer Gehirnerschütterung zeigt, ist es wichtig, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
  • Auch wenn die Symptome mild erscheinen, können sie sich schnell verschlimmern.

Vorbeugung:

  • Um Kopfverletzungen zu vermeiden, solltet Ihr die Katze im Haus halten oder sie nur unter Aufsicht ins Freie lassen.
  • Sichert Fenster und Balkone, um Stürze zu verhindern.
  • Lasst eure Katze kastrieren, um Revierkämpfe zu reduzieren.