Chlamydophilose


Die Chlamydophilose, auch bekannt als feliner Chlamydienkonjunktivitis, ist eine bakterielle Infektion, die hauptsächlich die Augen von Hauskatzen betrifft. Hier sind die wichtigsten Informationen:

 

Ursache:

  • Verursacht durch das Bakterium Chlamydia felis.
  • Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Sekreten, insbesondere Augensekret.

 

Symptome:

  • Typisches Symptom ist eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
  • Anfangs oft nur ein Auge betroffen, später meist beide.
  • Wässriger bis eitriger Augenausfluss.
  • Rötung und Schwellung der Bindehäute.
  • Manchmal auch Niesen oder Nasenausfluss.

 

Risikofaktoren:

  • Junge Katzen und Katzen in Mehrkatzenhaushalten sind anfälliger.
  • Katzen mit geschwächtem Immunsystem.

 

Diagnose:

  • Tierärztliche Untersuchung und Abstrich der Bindehaut.
  • Labortest zum Nachweis der Bakterien.

 

Behandlung:

  • Antibiotika, meist in Form von Augensalben oder Tabletten.
  • Wichtig: Konsequente und vollständige Behandlung, um Rückfälle zu vermeiden.
  • Hygiene Maßnahmen sind auch wichtig, um eine Weiterverbreitung zu vermeiden.

 

Vorbeugung:

  • Impfung gegen Chlamydophilose ist möglich, schützt aber nicht vollständig vor einer Infektion.
  • Gute Hygiene, besonders in Mehrkatzenhaushalten.
  • Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen.

 

Wichtig:

  • Bei Verdacht auf Chlamydophilose sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
  • Unbehandelt kann die Infektion chronisch werden und zu dauerhaften Augenschäden führen.
  • Chlamydien können auch auf Menschen übertragen werden, daher ist Vorsicht geboten.