Albinismus


Albinismus bei Hauskatzen: Ein seltener Gendefekt

Albinismus ist ein seltener Gendefekt, der bei Hauskatzen auftreten kann. Er führt dazu, dass der Körper der Katze kein Melanin produzieren kann, das Pigment, das für die Färbung von Haut, Fell und Augen verantwortlich ist.

 

Merkmale von Albinismus bei Katzen:

  • Weißes Fell: Albinokatzen haben ein reinweißes Fell.
  • Rosa Haut: Ihre Haut ist rosa, da sie keine Pigmentierung aufweist.
  • Rote oder blaue Augen: Aufgrund des fehlenden Melanins erscheinen ihre Augen rot oder blau.

 

Genetische Grundlagen:

  • Albinismus wird rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Kätzchen zwei Kopien des Albinismusgens (eines von jedem Elternteil) benötigt, um albinotisch zu sein.
  • Es gibt verschiedene Formen von Albinismus, die sich in ihrer Ausprägung unterscheiden können.

 

Gesundheitliche Aspekte:

  • Albinokatzen sind aufgrund des fehlenden Melanins sehr lichtempfindlich. Sie haben ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs.
  • Auch die Augen können empfindlicher sein, was zu Sehproblemen führen kann.

 

Wichtiger Hinweis:

  • Nicht alle weißen Katzen sind Albinos. Weißes Fell kann auch durch andere genetische Faktoren verursacht werden. Echte Albinos haben immer rote oder blaue Augen.
  • Es gibt auch den sogenannten „Leuzismus“, bei diesem Gendefekt ist das Fell weiß, aber die Augen sind nicht rot.

 

siehe auch Leuzismus